Wolfsburg : die wachsenden Bedenken der Volkswagen-Mitarbeiter angesichts besorgniserregender wirtschaftlicher Perspektiven
Wolfsburg, eine kleine deutsche Stadt, in der man glauben könnte, dass die Zukunft so strahlend ist wie die neuen Karosserien von Volkswagen, ist heute Schauplatz eines düsteren Stücks mit einem Humor, der so sauer ist wie ein schlecht gezapftes Bier. Stellen Sie sich einen tentakelhaften Riesen vor, Volkswagen und seine Armeen von renommierten Marken wie Audi, Porsche, SEAT, Škoda, Bugatti, Lamborghini, Ducati, MAN und Scania, dem verkündet wird, dass seine fröhliche Hausgemeinschaft bis 2030 um 35.000 Seelen verkleinert wird. Natürlich kommt das nicht zu dem besten Zeitpunkt, da die amerikanische Verwaltung, immer bereit, giftige Geschenke zu verteilen, einen Zoll von 25 % auf importierte Autos erhebt. Das bedeutet, dass die Million von Autos, die Volkswagen jedes Jahr jenseits des Atlantiks absetzt, zu Bleigewichten wird. In dieser elektrischen, aber schweren Atmosphäre dreht das Personal in Wolfsburg weiterhin seine Schrauben, jedoch mit dem Gesicht von denen, die den Schatten einer Entlassung über ihren Zukunftsträumen schweben sehen.
Die Sorgen der Mitarbeiter vor den wirtschaftlichen Wolken, die Wolfsburg verdunkeln
Nichts sagt „Krise“ so sehr wie eine gigantische Fabrik, die sich über 650 Fußballfelder erstreckt, wo jeder Schritt von Sorgen durchdrungen ist. Im Jahr 2025 steht Volkswagen, dieses seit den 30er Jahren geschmiedete Imperium, an einem Wendepunkt, der eines industriellen Thrillers würdig ist. Die Verkäufe stagnieren kläglich auf dem deutschen Binnenmarkt, mit verwelkten Rosen in der Hand. Auch in China, dem ewigen Sonnenaufgang der globalen Automobilindustrie, sieht die Nachfrage nun einen ernsthaften Rückgang.
Die Mitarbeiter hingegen brauchen keinen aktuellen Finanzbericht, um den Sturm zu spüren. „Volkswagen, das ist unsere DNA“, hört man oft. Doch diese Identität hat schwer zu kämpfen, besonders als ein Rentner, der stolz ein Bild von seinem Heimatdorf in Kalabrien und der Fabrik in Wolfsburg auf seinem Handy zeigt, seine Angst um seine beiden Ingenieursöhne äußert, einen in Wolfsburg, den anderen in China. Die internationalen Umwälzungen sind keine vagen Wolken: Mit Trump und seiner legendären Unberechenbarkeit ist der Himmel schwer beladen.
Eine amerikanische Krise, die zur deutschen Feier eingeladen wird
Der perfekte Molotow-Cocktail? Trump, der beschließt, dass europäische Autos auf dem amerikanischen Markt jetzt ein Viertel mehr wert sind. Für Volkswagen ist das ein scharfer Schmerz. Eine Million Fahrzeuge, die in den USA verkauft werden, plötzlich mit 25 % Steuern belastet, das schmerzt den Geldbeutel und untergräbt die US-Pläne. Die Verhandlungen, um diesen Dorn im Fuß zu lindern, laufen weiter, insbesondere damit Marken wie Audi mehr in den USA produzieren, in der Hoffnung, die Strafspirale zu durchbrechen.
Im Café Pinocchio macht ein sizilianischer Stammkunde, überzeugtes Mitglied der Gewerkschaft IG Metall, keinen Hehl aus seinen Worten. Für ihn steht fest, dass diese Zölle eine „vollkommene Katastrophe“ sind. Und das zu Recht: Nach dem siegreichen Überstehen der riesigen Krise im vergangenen Herbst bringt diese neue Bedrohung ein Unglücksdrama zurück, von dem man kein Happy End erwartet.
Volkswagen und sein erschüttertes Imperium: Premium-Marken am Rande des Abgrunds
Wenn man an Volkswagen denkt, denkt man oft an Nützlichkeit, aber man sollte nicht vergessen, dass der Konzern eine königliche Flotte besitzt – von Porsche bis Lamborghini, von Bugatti bis Ducati –, Juwelen, die sowohl durch ihre Exklusivität als auch durch ihre Leistung glänzen. Sogar die Giganten der Nutzfahrzeuge wie MAN und Scania spüren den Wind der Veränderung. Die Stellenabbau und Schließungen von Fabriken sind nicht nur einfache Zahlen in einem Bericht, sie sind Familien, Leidenschaften und vor allem, Leben, die an einem Faden hängen.
Und währenddessen beobachten die Arbeiter in den Cafés von Wolfsburg, manchmal nostalgisch, manchmal wütend, mit einer Mischung aus Herausforderung und Angst den Horizont. Denn auch wenn die deutsche Automobilindustrie noch vibriert, ist die Melodie schwerer, ein wenig dissonant, wie eine Symphonie, in der der Fahrer kurz davorsteht, das Steuer zu verlieren.
Quelle: www.rfi.fr
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Les employés chez Volkswagen doivent vraiment s'inquiéter pour leur avenir, la situation est préoccupante.
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Die Sorgen der Mitarbeiter sind verständlich. Die Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen.
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Die Situation bei Volkswagen ist wirklich besorgniserregend. Es fühlt sich an wie ein harter Sturm, der nähert sich.
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