Citroën ë-C5 Aircross : unser ausführlicher Test und gemessene Leistungen der Version mit 230 PS
Man muss zugeben, die Automobilwelt ist in den letzten Jahren zu einem richtigen Zirkus geworden. Die Hersteller werfen Versprechungen wie Konfetti, und Citroën macht da keine Ausnahme. So bringt der französische Hersteller nun den ë-C5 Aircross auf den Markt, einen SUV, der hofft, über die Pforten des Händlers hinaus zu begeistern. Und so nähern wir uns mit einer gewissen Portion Skepsis dieser Kreation, von der sie mutig behaupten, sie verkörpere den „Komfort à la française“. Reichweite, Leistung, aber vor allem Stil. Was taugt also wirklich diese Version 230 PS?
Eine Leistung, die den Asphalt vibrieren lässt
In dieser modernen Welt, in der alle auf Minimalismus und Effizienz setzen, hat sich Citroën entschieden, mit einer Leistung ins Rennen zu gehen, die neidisch machen könnte. Mit seinen 230 PS und einem Akku von 96,9 kWh verspricht man bis zu 653 km Reichweite. Keine Sorge, bei entsprechenden Tests stellte sich heraus, dass man eher mit 500 km unter realen Bedingungen rechnen sollte. Weniger glorreich, aber dennoch ausreichend, um einen Roadtrip in Betracht zu ziehen, vorausgesetzt, man hält nicht zu oft an, um aufzuladen.
- Angekündigte Reichweite: 653 km - mit Vorsicht zu genießen.
- Reale Reichweite: 500 km im Normalbetrieb, 425 km auf der Autobahn.
- Ladezeit: Etwa 27 Minuten von 20 auf 80 %.
Fahren: eine sanfte Reise?
Die Liebhaber von Komfort werden sich freuen zu erfahren, dass der ë-C5 Aircross über hydraulische Federungspuffer verfügt. Das verspricht eine sanfte Reise, theoretisch, aber Vorsicht! Auf den kleinen Unebenheiten des Asphalts kann das schnell zu einem irischen Tanz werden. Der Komfort ist vorhanden, aber man spürt manchmal den Wunsch dieses Autos, den Asphalt mit etwas zu viel Zuneigung zu umarmen.
Ein Platzangebot à la française
Im Inneren gibt sich der SUV großzügig. Ein geräumiges Platzangebot, wirklich bequeme Sitze und ein Kofferraum, der mehrere Gepäckstücke für ein verlängertes Wochenende aufnehmen kann. Es sei jedoch bemerkt, dass der Verzicht auf die unabhängigen Rücksitze des vorherigen Modells einen kleinen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Stattdessen bekommt man eine klassische Rückbank. Ästhetisch gesehen nimmt hartes Plastik weiterhin traurig den Raum ein, wie ein unerwünschter Gast auf einer schicken Feier.
- Großer Kofferraum: Praktisch für Kurztrips
- Einfachheit der Schnittstellen: Ein GPS, das weiß, wie man Ihre Route plant, ohne Sie ins Unglück zu führen.
- Dämpfung: Nimmt große Unebenheiten auf, stolpert aber über kleine.
Eine Technologie auf der Höhe der Zeit?
Was die Technologie betrifft, hat Citroën nicht gespart und bietet ein GPS, das intuitiv sein soll, auch wenn es Ihnen nicht beibringt, wie man die Schichten eines Atomkraftwerks erstellt. Die Bedienelemente sind einfach, und die Ergonomie insgesamt ist gelungen. Ein echtes Plus für den Fahrer, der sich darauf konzentrieren möchte, die Straße im Blick zu behalten, anstatt auf einen Bildschirm zu starren, der ihm an jeder Straßenecke zuruft, er solle links abbiegen.
Das Urteil im Labo Auto Plus
Ein Besuch im Labo Auto Plus war erforderlich, um das Wahre vom Falschen zu trennen. Die Zahlen sprechen für sich: Platzangebot, Leistung, Verbrauch und Bremswege wurden alle genau unter die Lupe genommen. Und obwohl der ë-C5 Aircross charmante Versprechen abgibt, zeigt die Realität sich doch etwas weniger strahlend. Ein sanfter Reisender, ja, aber nicht ohne seine Mängel. Es bleibt abzuwarten, ob diese Qualitäten das Pendel kippen, wenn er sich etablierten Konkurrenten gegenübersieht.
- Fahrqualität: Sanft, aber manchmal zögerlich.
- Komfort: Spitzenklasse, aber etwas zu plastiklastig.
- Wettbewerbsfähigkeit: Muss die Konkurrenz im Auge behalten.
Zusammenfassend setzt der Citroën ë-C5 Aircross auf eine Mischung aus Reichweite, Leistung und Komfort. Doch ist er wirklich ein würdiger Erbe der Citroën-Tradition oder lediglich ein einfacher Elektronenkoloss, der sich in einer Welt, die immer ein bisschen mehr verlangt, unwohl fühlt?
Für die Unerschrockenen, die an dem Abenteuer interessiert sind, bleibt nur zu hoffen, dass dieses Modell seinen Platz unter den Giganten behaupten kann, wie etwa die deutschen Mitbewerber. Das Schlachtfeld ist eröffnet, und es wird interessant sein zu sehen, wer in dieser neuen Automobilära als Sieger hervorgeht.
Quelle: www.autoplus.fr
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