Ein neues Volkswagen-Trainingszentrum entsteht in der Loire
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ein großer Autohersteller wie Volkswagen einen Ausbildungsstandort in der Loire, direkt neben Saint-Etienne, einrichten möchte, anstatt im wohlgeordneten Komfort einer Metropole wie Lyon zu bleiben? Das bleibt ein ebenso beunruhigendes Rätsel wie eine Autofahrt auf einer Straße voller Schlaglöcher.
Eine Akademie in Saint-Etienne: Wer hätte das gedacht!
Nachdem die Türen seiner Ausbildungszentren in Saint-Priest und Mérignac aus Gründen geschlossen wurden, die, seien wir ehrlich, den Eindruck erwecken, dass die Verantwortlichen von Volkswagen etwas verloren sind, hat das Unternehmen beschlossen, alle seine Eier in denselben Korb zu legen. Oder besser gesagt, in ein brandneues Gebäude von 2.500 m² im stephanoisischen Terrain, das sich für junge angehende Mechaniker, Meister und andere Autoliebhaber öffnet.
Ausbildungen, die mit großem Tam-Tam beginnen
Was erwartet diese zukünftigen Automobiltechniker? Unter den verlockenden Versprechungen gibt es eine erste Ausbildungsreihe, die zwischen einem und vier Tagen schwankt, in der die Praktikanten mit modernster Technik vertraut gemacht werden. Denn seien wir ehrlich, es gibt nichts Trendigeres im Jahr 2026, als die Feinheiten von Elektroautos und Batterien, von denen Gerüchte besagen, sie könnten explodieren, bis ins kleinste Detail zu kennen. Lass die Liebhaber von ohrenbetäubendem Lärm bereit sein!
Eine riesige Investition für wenig Überraschung
Und das alles für die bescheidene Summe von eine Million Euro. Ja, eine Million. Von diesem Betrag wurden die Mittel in ein Gebäude investiert, das laut den Architekten moderner sein wird als jedes Luxusmodell der Marke Porsche. Für einen Ort, an dem man lernt, Audi und Skoda zu reparieren, ist das nicht schlecht, oder? Die geplante Architektur ist wahrscheinlich ebenso auffällig wie der neue Käfer, der ebenfalls eine eigene Transformation durchläuft. Die Praktikanten können also mit hellen Werkstätten rechnen, die mit modernster Technologie ausgestattet sind. Aber seien wir ehrlich, es ist kein 911; wir können auch nicht mit einer Rennstrecke wie in Mortefontaine rechnen. Welch ein Bedauern!
Eine Ausbildung für die Zukunft… oder für Demagogie?
Die Realität ist einfach und grausam: Die Automobilindustrie entwickelt sich weiter, die Autos sind inzwischen mit Technologien ausgestattet, die Raumfahrzeuge wie einfache Plastiksachen erscheinen lassen. Technische Ausbildung wird somit in einem Sektor, in dem Elektrik die thermische Technik überholt, unentbehrlich. Andererseits denken sich die 13.000 jungen Menschen, die sich jedes Jahr bei Volkswagen ausbilden lassen, wahrscheinlich, dass Mechanik attraktiver ist als das Management von sozialen Netzwerken. Dennoch, wer würde sich wirklich rühmen, was er in einem Ausbildungszentrum gelernt hat?
Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Akademie einen Farbtupfer in die triste Landschaft der Stadt bringt. Die Automobilwelt braucht frisches Blut, das ist sicher, aber das reicht leider nicht aus, um eine Loire, die oft mit einem Pelargonium verwechselt wird, in ein Land der Möglichkeiten zu transformieren. Nur die Zeit wird zeigen, ob das funktionieren wird oder ob diese Initiative nur ein schöner Traum sein wird. Denn vergessen wir nicht, dass selbst im Jahr 2026 die Versprechen der Automobilindustrie ebenso unsicher sind wie die neuen Fahrzeugkonzeptionen, die jedes Jahr vorgestellt werden. Dranbleiben!
Quelle: www.auto-infos.fr
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